Musicbox - Der virtuelle Lochband-Editor English lebostein.de

Inhalt

Der virtuelle Lochband-Editor für Lochband-Spieluhren.

Fehlermeldungen, Verbesserungsvorschläge und Ideen an: lebostein@gmx.de

Weiterführende Links 

NEU:  Schritt-für-Schritt-Anleitung "Von der Idee zum fertigen Lochband"

BALD:  Bastelprojekt "LEGO-Technic-Lochstreifen-Plotter" auf Basis des Musicbox-Dateiformats

Screenshots 

Musicbox unter Windows (Standardansicht der vorhandenen Töne des gewählten Modells: Zu dicht gesetzte Töne werden braun markiert)
Musicbox unter macOS (Optionale Ansicht aller Töne und Zwischentöne: Töne, die das gewählte Modell nicht spielen kann, werden rosa markiert bzw. liegen auf orangefarbenen Notenlinien)
Musicbox unter macOS (Standardansicht im optionalen dunklen Farbschema)
Hochauflösende Druckausgabe in Originalabmessungen als PDF, PNG oder SVG (zum Übertragen auf einen Kartonstreifen, siehe Schritt-für-Schritt-Anleitung)

Funktionen 

Bekanntes Problem unter Windows: Strichlinien werden bei kleinen Zoomstufen nicht korrekt skaliert (Update in Aussicht)

Unterstützte Modelle 

15-Ton (Wolferl, Fridolin)
20-Ton (Sankyo, Fridolin)
30-Ton (Teánola, Fridolin)

Downloads 

Wichtiger Hinweis an alle macOS-Nutzer: Ich bin kein verifizierter Apple-Entwickler (eine Teilnahme am "Apple Developer Program" kostet 99 Euro pro Jahr, ich mache das hier nur als Hobby und verdiene damit kein Geld). Apps von nicht verifizierten Entwicklern können seit längerem nicht mehr einfach so gestartet werden. Falls beim Starten ein Hinweis wegen der fehlenden Verifizierung (x64-Apps) oder eine Meldung über eine angeblich beschädigte App (arm64-Apps) angezeigt wird und das Programm nicht startet, lässt sich das mit folgenden Tipps schnell und einfach beheben: Hier klicken

Version Download-Links Größe Änderungen zur letzten Version
1.44
(19.03.2026)
Musicbox_1.44_Windows_x64.zip
Musicbox_1.44_macOS_x64.zip
Musicbox_1.44_macOS_arm64.zip
2,3 MB
2,1 MB
2,0 MB
  • Das Ermitteln, ob ein gesetzter Ton zu nah an einem vorherigen auf derselben Tonspur liegt, stark beschleunigt. Bei sehr großen Projekten konnte dies gerade am Ende des Liedes zu extremen Rucklern führen (jetzt ist es mit 1 Million Ticks genauso flott wie mit 100)
  • Diese Info wird auch jetzt unten rechts in der Statuszeile eingeblendet (Alle Töne, Töne außerhalb des Modell, Töne zu eng gesetzt)
  • Unter macOS wird beim erstmaligen Start der Dateityp nun korrekt registriert, so dass man Stripe-Dateien nun auch über einen Doppeklick aus dem Finder öffnen kann
1.43
(15.03.2026)
Musicbox_1.43_Windows_x64.zip
Musicbox_1.43_macOS_x64.zip
Musicbox_1.43_macOS_arm64.zip
2,3 MB
2,1 MB
2,0 MB
  • Kleinen Helfer eingebaut: Akkorde einfügen (im Bearbeiten-Menü)
  • Anzahl der gesetzten Noten und der ungültigen Noten in der Stauszeile sichtbar
  • Codeoptimierungen, Fehlerbehebungen
1.42
(11.03.2026)
Musicbox_1.42_Windows_x64.zip
Musicbox_1.42_macOS_x64.zip
Musicbox_1.42_macOS_arm64.zip
2,3 MB
2,1 MB
2,0 MB
  • Optionales dunkles Farbschema (als neuer Farbenblock in der Einstellungsdatei auch beliebig konfigurierbar)
  • kleinere Optimierungen
1.41
(09.03.2026)
Musicbox_1.41_Windows_x64.zip
Musicbox_1.41_macOS_x64.zip
Musicbox_1.41_macOS_arm64.zip
2,3 MB
2,1 MB
2,0 MB
  • Dateiauswahlfilter für MIDI-Dateien korrigiert
  • kleinere Korrekturen
1.40
(08.03.2026)
Musicbox_1.40_Windows_x64.zip
Musicbox_1.40_macOS_x64.zip
Musicbox_1.40_macOS_arm64.zip
2,3 MB
2,1 MB
2,0 MB
  • MIDI-Import wieder möglich
  • Importierte Noten (MIDI/Musescore) werden jetzt immer an der Abspielposition (P) eingesetzt, so wie beim Einfügen auch
  • Falls die zu importierenden Noten (MIDI/Musescore) nicht exakt im Raster platziert werden konnten oder außerhalb des gültigen Bereichs lagen, wird nach dem Import jetzt eine detaillierte Warnung eingeblendet
  • Für den Nutzer nicht sichtbar: Interne Kennung der Modelle geändert (stripe-Dateien mit den alten Modellkennungen werden nach wie vor korrekt geöffnet, beim erneuten Speichern wird jedoch die neue Modellkennung verwendet)
  • Auf Nutzerwunsch: 2 neue Modelle hinzugefügt (15-Ton C und 30-Ton G), für die zwar keine bekannten Spieluhren existieren, die aber üblicherweise für die Bedruckung der Leerstreifen verwendet werden (bekanntes Paradoxon in der Spieluhren-Welt)

Ältere Versionen herunterladen

Beispiel-Lieder 

Hier ein kleines Paket mit 6 Beispielliedern: all_example_songs.zip

Enthalten sind 2 Lieder für alle Modelle (beim 15-Ton-Modell muss das Lied um 1 Halbtonschritt nach oben geschoben werden):

sowie 4 Lieder nur für die Modelle mit 20 oder 30 Tönen:

Informationen zum Dateiformat 

Die Speicherung der Daten erfolgt in einfach aufgebauten Textdateien mit der Endung stripe, die notfalls auch ohne den Lochband-Editor gelesen oder editiert werden können. In der ersten Zeile stehen durch Kommas getrennt eine Dateikennung (um diese Datei auch als Lochband-Datei einer bestimmten Version identifizieren zu können), das Liedtempo in Zählzeiten pro Minute (bpm), die Taktart, die Modellkennung für die bevorzugte Spieluhr (15-c, 15-gis, 20-c, 30-c oder 30-g) und optional die Rastererung der Zeitachse in Ticks pro Zählzeit (gültige Werte: 1, 2, 4, 8 oder 16, falls nichts angegeben: 4). Danach folgen je eine Zeile für Titel|Autor (getrennt durch "|") und einen beliebigen Beschreibungstext.

MBX2,120,4,20-c,4
Titel|Autor
Beschreibung

Danach folgen die einzelnen Ticks der Musik, wobei jede Zeile für einen Tick steht. Jeder Tick wird durch eine Zahl repräsentiert (64-Bit-Integer), die Auskunft darüber gibt, welche Töne gerade gespielt werden (ein Wert von 0 entspricht keinem Ton). Für die Formatierung dieser Zahlen sind verschiedene Varianten erlaubt (bzw. lassen sich im Menüpunkt "Speicherformat" in Musicbox einstellen):

  1. Dezimal (platzsparend aber kryptisch)

    281543696318464
    0
    4294967296
    0
    17592723046400
    0
    4294967296

    usw.

  2. Hexadezimal mit dem Präfix $:

    $0001001000020000
    $0000000000000000
    $0000000100000000
    $0000000000000000
    $0000100020020000
    $0000000000000000
    $0000000100000000

    usw.

  3. Binär mit dem Präfix % (platzverschwenderisch aber lesbar):

    %0000000000000001000000000001000000000000000000100000000000000000
    %0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
    %0000000000000000000000000000000100000000000000000000000000000000
    %0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
    %0000000000000000000100000000000000100000000000100000000000000000
    %0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000
    %0000000000000000000000000000000100000000000000000000000000000000

    usw.

  4. Zeichen (optisch nahe am Lochband):

    ---------------x-----------x------------------x-----------------
    ----------------------------------------------------------------
    -------------------------------x--------------------------------
    ----------------------------------------------------------------
    -------------------x--------------x-----------x-----------------
    ----------------------------------------------------------------
    -------------------------------x--------------------------------

    usw.

Als Binärzahlen bzw. Textzeichen dargestellt, kommt das dem analogen Lochband schon sehr nahe. "0" bzw. "-" steht für nicht gelocht und "1" bzw. "x" steht für gelocht. Insgesamt 64 Töne (MIDI-Nummern 45 = A2 bis 108 = C8, gelesen von links nach rechts) lassen sich damit speichern, ausreichend, um die oben genannten Modelle abzudecken.

Das Format eines jeden Ticks wird automatisch erkannt, so dass man in derselben Datei auch die Tickzeilen verschieden formatierter Lieder zusammenkopieren und mischen kann. Werden innerhalb von Musicbox Noten oder Teile des Liedes in die Zwischenablage kopiert, erfolgt das immer im aktuell ausgewählten Speicherformat. In der Zwischenablage liegt dann ein Textblock in einem der oben aufgeführten Formate. Beim Einfügen aus der Zwischenablage erkennt Musicbox das Format dieser Daten wieder selbstständig, unabhängig vom gerade ausgewählten Speicherformat. Man kann also jeden der 4 Beispielblöcke von oben einfach markieren, kopieren und in Musicbox an eine beliebige Stelle einfügen. Da immer dieselben Noten in den Beispielen kodiert wurden, sollte man viermal das gleiche Ergebnis sehen.

 

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